Jägerverein Neheim unterstützt Spendenaufruf des Caritasverbandes Arnsberg-Sundern

Auch der Jägerverein Neheim hat sich an dem Spendenaufruf des Caritasverbandes Arnsberg-Sundern beteiligt. Jetzt fand die Spendenübergabe vor der alten Synagoge in Neheim statt.
„Für unseren Jägerverein stand von Anfang an fest, dass wir bei der Unterstützung der betroffenen Hochwasseropfer helfen möchten“, so Gerhard Weber, Kassierer des Jägervereins, bei der Spendenübergabe. „Dabei war uns auch der regionale Bezug sehr wichtig. Aus diesem Grund freuen wir uns Ihnen heute die Spende überreichen zu können.“ Insgesamt überreichten Gerhard Weber und Lea Polklesener vom Jägerverein 3000 Euro an Christian Stockmann, Vorstandsvorstandvorsitzender des Caritasverbandes, der die Spende dankend entgegennahm. Diese Summe konnten sie durch die Ausstellung der „Jägos“ im ehemaligen Hauptsitz von Brillen-Rottler in der Neheimer Hauptstraße erzielen. Das komplette Jägerfest wurde dort mit Hilfe von selbst entwickelten Lego-Elementen in Miniaturformat dargestellt. „Vielen herzlichen Dank für die großartige Unterstützung. Mit Hilfe dieser Spenden können wir in Kooperation mit den Städten Arnsberg und Sundern die betroffenen Menschen schnell und unbürokratisch unterstützen“, so Christian Stockmann. Bislang kamen insgesamt Spenden in Höhe von über 440.000 € zusammen (Stand 20.10.21). Davon konnte der Caritasverband bereits fast 350.000 € an Hochwassergeschädigte vor Ort auszahlen.
Finanzielle Unterstützung für die Betroffenen gab es z.B. für Neuanschaffungen für die durch die Flut zerstörten Haushaltsgegenstände von der Waschmaschine, dem Kühlschrank über den Nachtspeicherofen bis zum Hausrat, aber auch für kurzfristige Unterbringungen, weil das Zuhause wegen der Zerstörung nicht mehr bewohnbar war.
Diese Soforthilfen der Caritas sind ein kleiner Lichtblick für die Betroffenen. „Wir stellen aber immer noch fest, dass manche Hochwassergeschädigten, Privatpersonen als auch Vereine, sich nicht unbedingt von alleine melden, sondern angesprochen werden müssen. Hier wollen wir gerne motivieren über den „eigenen Schatten zu springen“ und die Hilfe von der Stadt und unserem Caritasverband anzunehmen“, appelliert Christian Stockmann.

