Benefizkonzert „Jägerkönigin und Freunde“ am 18. Mai 2014
Mir einem Benefizkonzert am Sonntag, dem 18. Mai 2014, um 16.00 Uhr im Haus Neheimer Jäger in der Mendener Straße 35 geht der neu gegründete Förderverein Haus Neheimer Jäger (ehemalige Synagoge) e.V. an den Start.

Bei der Gründung des Fördervereins im vergangenen Jahr hatte die amtierende Jägerkönigin Susanne Webers die Idee zu diesem Konzert. Unter dem Motto „Jägerkönigin und Freunde" wird sie gemeinsam mit Mitgliedern des Jägervereins Neheim und Freunden musizieren. Susanne Webers selbst spielt einige Stücke auf der Querflöte. Außerdem singt ein Ensemble des Neuen Chors Neheim unter der Leitung von Hartwig Diehl. Die Jägerkönigin gehört seit fast 20 Jahren dem Neuen Chor an. Komplettiert wird das Programm durch Instrumentalmusik eines Trios mit Stephan Häger (Klavier), Martin Schäfer (Klarinette) und Thomas Büttner (Violoncello). Der Eintritt zu dem Konzert ist frei. Am Ausgang wird um eine Spende für die Unterhaltung der ehemaligen Neheimer Synagoge gebeten. Da die Anzahl der Sitzplätze begrenzt ist, empfiehlt sich ein frühzeitiges Kommen. Einlass in den Veranstaltungssaal ist ab 15.15 Uhr.
Neue Fotos
Bachum 2013
Frühlingskonzert 2014
Aufhängen des Werbebanners in der Fußgängerzone
Mit Dank an Dieter Meth
Jägerkinder experimentieren im Kindermuseum
27 Jägerkinder unternahmen im April einen Tagesausflug zum Explorado Kindermu-seum in Duisburg.
In der großen Mitmachausstellung gab es zahlreiche Stationen zum Experimentieren und Ausprobieren. Zu Beginn ging es um Gleichgewicht, Geschicklichkeit und Schnelligkeit. Viel Spaß bereitete die Rennbahn, auf der Reaktionszeit und Schnel-ligkeit beim Laufen direkt abgelesen werden konnte. In der Verkehrslandschaft mit fahrbaren Holzautos mussten die Kinder ihr Wissen um die Regeln im Straßenver-kehr nachweisen und erhielten dann den Explorado-Führerschein. Auch die Welt der Kommunikation und der Medien wurde im Explorado ganz praktisch erlebt. Dass vor der Zeit der Mobiltelefone Nachrichten mittels Morse-Alphabet und Funk weitergege-ben wurden, überraschte viele der kleinen Besucher. An den „Tut mir gut" – Angebo-ten der Sonderausstellung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung wie dem Ballpool, dem Geräusche-Labyrinth und der Erste-Hilfe-Station hatten die Kinder ebenfalls viel Freude am Begreifen und Lernen durch eigene Erfahrung. Die vielen Eindrücke aus dem Kindermuseum und von der Zugfahrt werden den Jägerkindern noch lange in Erinnerung bleiben.
Unterstützt wurden Monika Saal und Annina Haunert von Paula Eickel und Stephanie Wankum.
Hermann hilft dem Jägerverein
2. Kompanie erhält bei Friedhofspflege prominente Unterstützung
WDR-Reporter Hermann Baldus hat im Rahmen seiner Sendung "Hermann hilft..." die 2. Kompanie beim Frühjahrsputz auf dem Jüdischen Friedhof unterstützt. Zu sehen ist der Beitrag am Samstag, 29. März, ab 19.30 Uhr in der WDR-Lokalzeit Südwestfalen.

Mit großem Einsatz haben Mitglieder der 2. Kompanie den Jüdischen Friedhof an der Möhneforte von den Spuren des Winters befreit. Bei dem Frühjahrsputz entfernten sie neben Laub, Zweigen und Unrat auch alle Steinplatten, die einen Weg über den Friedhof bilden, um sie einzeln zu reinigen und anschließend neu zu verlegen. Angeleitet wurden sie dabei von einem Garten- und Landschaftbauer, den Kompanie-Mitglied Marc Löhr aus seinem Betrieb extra für diese Aktion abgestellt hatte. Auch WDR-Reporter Hermann Baldus packte begleitet von einem Kamerateam kräftig mit an. Zudem konnten die Jäger auf die Hilfe der Stadtwerke und der Feuerwehr bauen, die für Strom und Wasser sorgte.
Den Kontakt zu Hermann Baldus hatte Siggi Rump, Hauptmann der 2. Kompanie, hergestellt. „Wir schauen regelmäßig WDR-Fernsehen und sind dabei auf die Aktion ‚Hermann hilft…‘ aufmerksam geworden. Ich habe daraufhin eine Mail an den WDR geschickt und angefragt, ob er uns bei der Aktion helfen möchte“, schilderte Rump die Vorgeschichte.
Das Anliegen machte beim WDR offenbar Eindruck und die Jäger erhielten unter zahlreichen Anfragen den Zuschlag. „Als feststand, dass Hermann Baldus uns helfen wird, haben sich einige extra einen Tag Urlaub genommen für den Arbeitseinsatz mitten in der Woche“, freute sich Rump. In der Regel pflegen die insgesamt 18 freiwilligen Helfer aus seiner Kompanie den Friedhof freitags - alle zwei Wochen von April bis Oktober. Zu tun gibt es immer etwas: Müll entfernen, Laub harken, Rasen mähen, Büsche schneiden. „Für uns ist das auch eine Verpflichtung an die Geschichte“, erklärte Rump. Schließlich war der auf dem Friedhof unweit der Möhne bestattete Noa Wolff ein Mitbegründer des Jägervereins von 1834 und prägte über Jahre die jüdische Gemeinde in Neheim.
Mit Baldus Hilfe hatten die freiwilligen Friedhofsgärtner bis zum Abend den gründlichen Frühjahrsputz erledigt. „Ich bedanke mich bei allen, die so tatkräftig mitgeholfen haben. Das war klasse!“, lobte Rump.

