Neheimer Jägerverein macht sich stark für den Nachwuchs
Die Nachwuchsförderung stand im Mittelpunkt der diesjährigen Mitgliederversammlung des Neheimer Jägervereins 1834 e.V.. Junge Jägerinnen und Jäger nach den Pandemie-Jahren ohne Volksfeste wieder und weiter für den Verein und seine Aktivitäten zu begeistern wurde als eines der wichtigsten Ziele von Oberst Heinrich Veh formuliert. Dafür sei Zusammenhalt und tatkräftige Unterstützung auf allen Ebenen des Vereins notwendig. Darin waren sich alle 120 Jägerinnen und Jäger einig, die sich am Freitagabend in der Aula des St. Ursula Gymnasiums versammelt hatten. Den musikalischen Rahmen gestalteten das Orchester und der Jagd-Bläserchor der Neheimer Jäger während Veranstaltungsleiter Peter Keßler und das SUG-Event-Team für einen reibungslosen Ablauf sorgten.

Passend zum Ziel der verstärkten Nachwuchsförderung war das erste Thema der Versammlung die Vorstellung der neuen Fahne der Jugendkompanie. Sie ist den traditionellen Fahnen der anderen Kompanien angeglichen, was bereits seit Jahren ein großer Wunsch der Jugendlichen war. Insbesondere Matthias Sauer, Hauptmann der 3., Kompanie, hatte das Projekt seit seiner Zeit als Hauptmann der Jugendkompanie aktiv verfolgt und konnte es nun während der Pandemie zu einem erfolgreichen Ende bringen.
Neben der Fahne werden im Festzug natürlich auch Uniformen benötigt. Um auch hierbei den jungen Jägerinnen und Jägern den Einstieg zu erleichtern, bat Brauchtums-Leiter Stefan Cloer alle Mitglieder darum, nicht mehr benötigte Uniformteile der Jugendkompanie zur Verfügung zu stellen. Viele Schärpen schlummern vielleicht in Kellern und auf Dachböden, weil sie mit der Zeit auf unerklärliche Weise etwas geschrumpft sind. Auch nicht mehr benötigte Mützen werden gerne genommen.

Die beste Werbung für den Nachwuchs sind aber weder eine neue Fahne noch Uniformen, sondern die zahlreichen Aktivitäten des Jägervereins und seiner Kompanien. Und davon gab es trotz Pandemie auch in den vergangenen Monaten wieder reichlich, wie Schriftführer Christof Hesse in seinem Jahresbericht herausstellte. Oster-Aktion, Autokino, Jägos-Miniatur-Jägerfest, Martinszug, Wunschbaum sowie viele Veranstaltungen und Ausflüge der einzelnen Kompanien beschrieben ein aktives Vereinsleben auch ohne Volksfeste. Zudem wurden die Homepage und die Mitgliederverwaltung des Vereins erneuert und das Newsletter-System verbessert.
Nur der Jagdbläserchor und das Orchester der Jäger haben in den vergangenen Monaten schwere Zeiten durchgemacht, da keine Auftritte möglich waren. Umso schöner war für sie der kürzlich erfolgte Auftakt mit dem Fest des Freundschaftsclubs Sonnendorf. Und auch im Rahmen der Mitgliederversammlung demonstrierten Orchester und Bläserchor, dass sie trotz eingeschränkter Probemöglichkeiten während der Pandemie bestens gerüstet sind für hoffentlich viele Auftritte in diesem Jahr.

Großen Anteil daran hatte ohne Zweifel Eberhard Sievert, der 40 Jahre lang den Jagd-Bläserchor des Jägervereins geleitet hat und mit Standing Ovations der gesamten Versammlung aus seinem Amt verabschiedet wurde. Seine Nachfolge übernimmt Helmut Kleinehr. Eine weitere personelle Veränderung gibt es in der Sponsoring Kommission: Sebastian Vogelsang wurde zum stellvertretenden Leiter gewählt und ersetzt Andrea Aaland, die aus beruflichen Gründen den Posten nicht weiter ausüben kann.

Der Vorstand wurde auf Antrag der Kassenprüfer Peter Schrage und Andreas Dieck vollständig entlastet. Sie attestierten Kassierer Gerhard Webers eine vorbildliche Kassenführung. Als neuer Kassenprüfer wählte die Versammlung Alexander Frei.
Im Abschluss lobte Paul-Gerd Vogt, ältestes Mitglied des Vereins, den Vorstand für sein Engagement, was die Versammlung mit langem Applaus unterstützte. Den Schlusspunkt bildete ein Ausblick auf die anstehenden Aktivitäten des Jägervereins. Neben der Unterstützung der Feste der befreundeten Vereine, bei denen Oberst Heinrich Veh um zahlreiche Beteiligung bat, stehen auch wieder viele eigene Veranstaltungen im Kalender des Jägervereins. Dazu gehören unter anderem eine große Jubilarehrung und das Jubiläum des Bläserchors im Juni. Zunächst wies Stefan Cloer aber auf die anstehenden Kennenlern-Abende des Hofstaates hin, zu denen interessierte jugendliche und junge Erwachsene herzlich eingeladen sind. Denn der Nachwuchs steht im Jägerverein an erster Stelle.
Die Proben laufen wieder
Unser Orchester darf sich endlich wieder zu Proben treffen und nutzt diese fleißig, um sich auf die anstehende Schützenfestsaison vorzubereiten. Wir sind weiterhin auf der Suche nach Unterstützung und freuen uns über neue Mitstreiter. Falls ihr Interesse habt mitzuwirken, dann meldet euch gerne bei uns, über unsere Homepage https://orchester.jaegerverein-neheim.de/, per Email Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder über Facebook und Instagram.


Jäger-Nachwuchs pflanzt Bäume

Rund 25 Kinder der Kinderkompanie des Neheimer Jägervereins haben sich am Samstag an der Aktion „Arnsberg forstet auf“ beteiligt. Begleitet wurden die Kinder durch fleißige Eltern und das Leitungs-Team der Kinderkompanie. Bei strahlend blauem Himmel haben die Nachwuchs-Jägerinnen und -Jäger rasch mehrere Dutzend Duglasien in die Erde gebracht und angegossen. Und alle waren sich einig: Bäume pflanzen in unserem Wald - das ist toll und macht Spaß!

Nächstes Jahr ist eine Wanderung zur Pflanzstelle geplant.

Frohe Ostern
Liebe Freunde des Jägervereins,
Liebe Jägerinnen und Jäger,
wir wünschen euch Frohe und erholsame Ostertage.
Wanderung 2te
Am Samstag den 26.03. machten sich 25 Jäger auf den Weg zum Möhnesee, um das Naturschutzgebiet in Neuhaus zu erkunden. Man traf sich um 14.00 Uhr am Parkplatz gegenüber dem Landgasthaus Tackeberg wo Jägerhauptmann Winni Schröder die Wandertruppe begrüßte. Es ging los in Richtung Fränkis Hütte was noch sehr angenehm zu bewältigen war, allerdings ging es dann von dort immer bergauf mit Kinder- und Bollerwagen bis rauf zum Rennweg. Dort angekommen wurde erstmal eine kurze Trinkpause abgehalten bevor es dann ein kurzes Stück noch weiter bergauf zur Großen Rast ging. Hier stärkten sich dann die Wanderer an dem von den fleißigen Helfern mitgeführtem Kaffee und leckerem Kuchen. Frisch gestärkt wurde jetzt das letzte Teilstück in Angriff genommen. Über wahrlich Stock und Stein ging es dann weiter bis hinunter ins Hevetal. Die vom Sturm hinterlassenen Bäume wurden durch eine gemeinsame Kraftanstrengung ebenfalls überwunden. An der Heve angekommen ging es dann sehr schön Flach wieder zum Ausgangspunkt zurück. Der Wandertag klang dann bei der leckerem Essen und Getränken im Landgasthaus Tackeberg aus. Trotz der leider coronabedingten zahlreichen Absagen waren alle Teilnehmer begeistert sich mal wieder zu sehen und das bei einfach tollem Wetter.



